Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, haben die Flöhe wieder Hochsaison! Die Wohnungen werden nun wieder geheizt und dort fühlen sich die Flöhe wohl.

In 70% der Fälle findet sich der Katzenfloh auf unseren Katzen, Hunden und auch Kaninchen. Ein Flohweibchen legt bis zu 50 Eier pro Tag, ohne eine adäquate Behandlung kann dies schnell zu einer Flohplage werden.

Durch Ihre enorme Sprungkraft von bis zu einem Meter ist kein direkter Kontakt von Tier zu Tier für eine Ansteckung notwendig. Die Flöhe nehmen durch Ihren Biss Blut auf, welches unverdaut als Flohkot im Fell zu finden ist. Dieser Flohkot dient den Flohlarven als Nahrung.

Mit Flöhen befallene Tiere kratzen und beknabbern sich vermehrt. Die Folge sind Hautentzündungen, haarlose Stellen und Wunden. Sollte Ihr Tier allergisch auf Flohspeichel reagieren kann sogar eine nässende Hautentzündung (Dermatitis) entstehen. Weiterhin können Flöhe Bandwürmer übertragen.

Damit Sie als Besitzer zu Hause einen Flohbefall entdecken können, benötigen Sie einen feinmaschigen Floh- oder Nissenkamm. Damit wird das Tier durchgekämmt, der Kamm auf einem feuchten Taschentusch ausgeklopft  und der Flohkot sichtbar. Bei einem Flohbefall müssen unbedingt alle Tiere im Haushalt behandelt werden, sowie eine adäquate Umgebungsbehandlung  (Saugen, Waschen etc.) durchgeführt werden.

Sollten Sie bei Ihrem Haustür einen Flohbefall festgestellt haben, beraten wir Sie gerne!

 

Ihr Praxisteam